Zwölfjährige Labrador-Hündin Luna mit grauer Schnauze im Abendlicht in den Dünen von Sottrum bei Everinghausen, Hundefotografie in Niedersachsen von Ines Arnshoff.

Alten Hund fotografieren: Bilder vom schönsten Kapitel

Luna kam mit grauer Schnute und einem Auge weniger in die Dünen. Warum ein Fotoerlebnis für alte Hunde nicht zu viel ist, sondern genau richtig.

Vielleicht geht es dir wie so vielen Menschen, die eine treue Fellnase an ihrer Seite wissen: Du denkst schon lange darüber nach, endlich deinen alten Hund fotografieren zu lassen, richtig, mit dir zusammen auf den Bildern? Und du schiebst es trotzdem auf?

Nicht, weil du keine Zeit hast. Sondern weil da dieser Gedanke ist, den du nicht zu Ende denken willst: Wenn ich jetzt einen Termin mache, gestehe ich mir ein, dass unsere Zeit endlich ist?

Also wartest du. Auf den Frühling. Auf einen guten Tag. Darauf, dass die Gelenke noch einmal mitspielen. Und während du wartest, wird die Schnute grauer und deine Fellnase älter. 

Wenn du dich so ein klein wenig (oder ein klein wenig mehr) wiedererkennst, dann ist dieser Artikel für dich!

Er handelt von den leisen Sorgen, die fast alle Menschen mit einer Hundeomi oder einem Hundeopi mit sich herumtragen. Und er erzählt von Luna, einer zwölfjährigen Labrador-Hündin, die mir wieder einmal gezeigt hat, warum Warten im Gegensatz zu Festhalten die denkbar schlechteste Entscheidung ist. 

 
Warum wir ausgerechnet mit den wichtigsten Bildern warten

Nach vielen Jahren und noch mehr grauen Schnauzen vor meiner Kamera glaube ich: Es ist fast nie der Kalender, der Menschen zögern lässt. Es sind leisere Gründe und die wenigsten sprechen sie aus.

Da ist die Angst, beim Termin die Fassung zu verlieren. Weil die Kamera auf genau das gerichtet ist, was du am meisten liebst und eines Tages vermissen wirst.

Da ist die Sorge, deinem Hund zu viel zuzumuten. Er schläft doch am liebsten, er hört nicht mehr gut, er kann nicht mehr weit laufen. Soll er sich für Fotos noch einmal anstrengen müssen?

Da ist der Wunsch, bloß kein Drama daraus zu machen. Nichts Schweres, nichts Gestelltes, nichts Kitschiges. Er soll einfach er selbst sein dürfen.

Und dann wäre da noch das liebe Geld. Darüber spricht niemand gern, dabei ist der Gedanke so menschlich. Ein Fotoerlebnis ist kein Spontankauf an der Supermarktkasse, das ist eine bewusste Entscheidung. Aber das eigentliche Zögern kommt selten vom Betrag, sondern von der Frage dahinter: Darfst du dir das erlauben, „nur“ für Fotos? Und was denken die anderen, mein Partner, oder wer auch immer, wenn du so viel für deinen Hund ausgibst? 

Und ganz tief drunter sitzt bei vielen noch dieser eine Gedanke, den ich oft erst nach dem zweiten Kaffee oder einem längeren Spaziergang höre: Solange ich keine „letzten Bilder” mache, ist es auch noch nicht so weit.

Ich verstehe jeden einzelnen dieser Gründe. Wirklich. Und ich möchte ihnen etwas entgegensetzen, das ich immer wieder erlebe: 

Der Tag selbst ist kein trauriger Termin. Er ist ein langsamer Spaziergang mit viel Nähe, eine Zeit, in der nur deine Fellnase im Mittelpunkt stehen darf, ohne etwas leisten zu müssen. Ein schönes gemeinsames Erlebnis, mitten im Leben. Und später, wenn du die Bilder in den Händen hältst, wirst du nicht an Arthrose denken oder an trübe Augen. Du wirst denken: Genau so bist du. Genau so habe ich dich geliebt. Und du fühlst dich wieder rein in diesen Moment. 

Denn eines weiß ich von den Menschen, die den Schritt gegangen oder eben auch nicht gegangen sind: Was am Ende wirklich schmerzt, ist nicht, die Bilder gemacht zu haben. Es ist, keine zu haben.

Und das liebe Geld? Reden wir drüber. Ja, ein Fotoerlebnis kostet mehr als tausend Handyfotos. Du bezahlst Zeit, Handwerk und etwas, das nicht wiederkommt: diese Lebensphase mit diesem Hund, festgehalten in Bildern und Produkten, die bleiben. Und du bekommst jemanden, der nur euch sieht, sich nach euch richtet und kein Schema F abspult in einem 20-Minuten-Zeitrahmen mit ausrollbarem Hintergrund oder der immer gleichen Location. 

Damit aber auch das Finanzielle niemanden überfordert, ist Ratenzahlung ab 1.000 € ohne Aufpreis möglich. Und wenn dich am Ende kein einziges Bild berührt, bekommst du die Grundgebühr zurück. Das Risiko trage ich, nicht du. Denn ich möchte nur eins: dass alle meine Kunden zu 100 % zufrieden sind und ihre Bilder aus tiefstem Herzen lieben. 

Und die Frage, ob man „so viel für einen Hund“ ausgeben darf? Die beantwortet sich von selbst, wenn du ihn ansiehst. Manchmal nimmt einem das Leben die Entscheidung sogar ab, weil jemand anderes sie trifft. So wie bei Luna.


Wie die zwölfjährige Luna ihr Fotoshooting in den Dünen genossen hat

Im Dezember lag bei Silke und Thomas ein Umschlag unterm Weihnachtsbaum. Darin ein Wertgutschein für ein Fotoerlebnis mit Luna, ihrer Labrador-Hündin. Die Idee kam gar nicht von den beiden selbst, sondern von ihrer Tochter. Manchmal sind es auch andere Menschen, die sehen, was man gerade braucht oder was einem große Freude bereiten würde, ohne dass man es selber direkt weiß.


Silke und Thomas sitzen mit ihrer Labrador-Hündin Luna im Dünengras von Sottrum, Fotoshooting mit altem Hund in Niedersachsen.

Luna, die zwölfjährige Labradoromi. 

Mit zwölf Wochen ist sie bei Silke und Thomas eingezogen, quasi ein ganzes Hundeleben vorher. Eine Kampfschmuserin, wie Silke sie nennt. Typisch Labrador: herzlich, sehr verfressen, ungern allein und keinen Meter von ihrer Silke entfernt, wenn es sich vermeiden ließ. Aber die Arthrose hatte ihr über die Jahre viel von dem genommen, was sie am liebsten tat. Das Toben. Das Spielen. Und ein Auge hatte sie auch nicht mehr. Aber was ist schon ein Auge gegen den Lebensmut, die Energie und die Liebe, die Luna direkt ausstrahlte, als Thomas sie aus dem Auto hob. Aber fangen wir weiter vorne an: 

Als wir telefonierten, kam irgendwann genau die Frage, um die es in diesem Artikel geht. Leise, fast entschuldigend: Ist das nicht zu viel für sie?

Mitte März passten Termin und Wetter endlich zusammen, und wir trafen uns in den Dünen von Sottrum, bei Everinghausen. Und Luna? Hat erst einmal in aller Ruhe die Gegend inspiziert. So viel Neues zum Schnüffeln. Dann hat sie sich Streicheleinheiten abgeholt, bei allen, die gerade eine Hand frei hatten. Kampfschmuserin eben. Sie hat sich ihre Zeit genommen an diesem Nachmittag, Pausen gemacht, wann immer sie eine brauchte, und zwischendurch stand sie einfach da, Nase im Wind.


Silke und Thomas sitzen mit ihrer Labrador-Hündin Luna im Dünengras von Sottrum, Fotoshooting mit altem Hund in Niedersachsen.


ch kann dir sagen, was an diesem Nachmittag nicht stattgefunden hat: Stress. Silke und Thomas haben es später selbst so beschrieben: Luna hat es sichtlich genossen, im Mittelpunkt zu stehen. Trotz allem. Eine Labradoromi im vielleicht schönsten Kapitel ihres Lebens.


Wenn du das für deine Fellnase auch willst: Erzähl mir von ihr


Ist ein Fotoshooting zu anstrengend für einen alten Hund?

Falls diese Frage auch in deinem Kopf wohnt: Sie ist keine Schwäche. Sie zeigt, wie gut du deine Fellnase kennst und wie ernst du sie nimmst. Deshalb bekommt sie eine ehrliche Antwort und kein Werbeversprechen.

Ein Fotoerlebnis bei mir hat kein Zeitlimit und keinen Ablaufplan. Wir gehen spazieren, ich habe eine Kamera dabei. Dein Hund bestimmt das Tempo. Er darf schnüffeln, trödeln, sich hinlegen, und wir hören auf, wenn er fertig ist. Nicht, wenn ich fertig bin.

Bei Luna waren die Pausen kein Störfall. Sie waren der Plan. Ein alter Hund muss nichts leisten und nichts durchhalten, er darf einfach da sein, an einem Ort, der ihm guttut. Taube Ohren, trübe Augen, steife Gelenke, ein fehlendes Auge: Nichts davon steht guten Bildern im Weg. Es ist Teil der Geschichte, die wir festhalten.


Luna liegt entspannt auf dem Rücken, während Silke und Thomas sie kraulen, stressfreies Fotoshooting mit einem alten Hund.


Silke und Thomas haben hinterher etwas geschrieben, das mehr sagt als jede Erklärung von mir: Dieser Nachmittag war für Luna trotz ihrer Erkrankung und der damit verbundenen Schmerzen „eines der schönsten Highlights ihres Lebens”. Dieser Satz hat mein Herz sehr berührt und solche Rückmeldungen treiben mich an, jeden Tag, für jede Fellnase, immer wieder.



Und falls du dich fragst, ob ich weiß, wovon ich rede: Bei mir zu Hause lebt selbst eine Hundeomi. Winnie ist vierzehneinhalb, fast taub (situationsbedingt entscheidet sie sich manchmal um), ihre Augen sind trüb, und sie klaut immer noch wie ein Rabe. Hundesenioren sind für mich kein Spezialfall. Sie sind mein Alltag. Vielleicht sind sie mir gerade deshalb die Liebsten vor der Kamera. Weil ich es einfach fühle, als Hundemama und Begleiterin einer Hundeomi.


Was du auf den Bildern sehen wirst: Würde, Ruhe und eure ganze Geschichte

Die Bilder von Luna gehören zu denen, die ich selbst am meisten liebe. Sie strahlen Würde aus, Ruhe, Zufriedenheit und Liebe. Genau das können Bilder von alten Hunden, besser als alle anderen: Sie zeigen nicht, wie ein Hund aussieht. Sie zeigen, wer er geworden ist.


Porträt der alten Labrador-Hündin Luna mit grauer Schnauze und einem fehlenden Auge, würdevolle Hundefotografie von Ines Arnshoff.


Die graue Schnauze, die weißen Brauen, Lunas fehlendes Auge. All das macht die Bilder nicht weniger schön. Es macht sie wahr. Ein junger Hund im Sprung ist beeindruckend. Ein alter Hund, der seinen Menschen ansieht, erzählt eure ganze gemeinsame Geschichte in einem einzigen Blick. Denn wenn Hunde eins können: bedingungslos lieben und ich finde, den grauen Fellschnuten sieht man es noch viel mehr an. Dieser Blick, der sagt: „Du bist mein Ein und Alles.”


Silke und Thomas halten den Kopf ihrer Labrador-Hündin Luna in beiden Händen, Nähe zwischen Hund und Mensch beim Fotoshooting.


Und sind wir mal ehrlich: Von genau diesem Blick hast du wahrscheinlich tausend Handyfotos. Unscharf, von oben, und du selbst bist auf keinem einzigen mit drauf. Genau dafür gibt es das Fotoerlebnis für Hunde: damit es Bilder von euch beiden gibt, solange ihr sie zusammen anschauen könnt.


Manchmal braucht das Herz einen Anstoß: der Gutschein für ein Hundefotoshooting

Das Schönste an Lunas Geschichte ist für mich fast, dass die Idee nicht von Silke und Thomas kam. Ihre Tochter hatte den Gutschein zu Weihnachten unter den Baum gelegt. Auf so ein Geschenk wären die beiden von selbst vielleicht nie gekommen, und heute möchten sie es nicht mehr missen.

Falls du diesen Artikel also gerade liest, weil bei deinen Eltern oder einem lieben Menschen eine graue Schnute lebt: Ein Wertgutschein ist von Hand gestaltet, kommt in einem wertigen Umschlag und ist quasi direkt verschenkbereit. Zeit genug, um Termin und Wetter zusammenzubringen. Und er funktioniert nicht nur zu Weihnachten.


Es gibt keinen perfekten Moment. Es gibt aber ein heute.

Eines gehört noch zu dieser Geschichte, und ich erzähle es mit dem Einverständnis von Silke und Thomas: Luna ist nicht mehr da. Etwa ein halbes Jahr nach unserem Nachmittag in den Dünen ist sie über die Regenbogenbrücke gegangen.

Nach dem Fotoerlebnis hatten die beiden mir einen Brief geschickt, mit Dankesworten und mit Fotos, die sie in den Dünen von mir und Luna gemacht hatten. Solche Momente bleiben auch bei mir. Und später kam der Satz, den ich nicht besser sagen könnte: „Wenn wir heute ihre Bilder betrachten, kommen all die schönen Momente zurück, die wir zusammen erlebt haben.”


Luna trägt fröhlich einen großen Stock durch die Dünen, ein alter Hund voller Lebensfreude.


Das ist es, was Bilder können. Sie halten die Zeit nicht an. Aber sie heben auf, wie es sich angefühlt hat. Für immer.

Wenn bei dir eine Hundeomi oder ein Hundeopi lebt, dann warte nicht, bis sich der perfekte Moment zeigt. Er kommt nicht. Was es gibt, ist heute: die graue Schnute auf ihrem Lieblingsplatz, der Blick, der dich seit Jahren kennt, und ein Nachmittag, der euch niemand mehr nimmt.

Ich bin Ines Arnshoff, Tierfotografin in Bremen. Ich fotografiere Hunde, Pferde und die Menschen, die ohne sie andere wären, in Bremen, Niedersachsen und darüber hinaus.



Sollen wir euer schönstes Kapitel festhalten?

Erzähl mir von deiner grauen Schnute: wie alt sie ist, was sie am liebsten mag und was ihr beide schon zusammen durchgestanden habt. Ich lese das wirklich, und daraus wird euer Fotoerlebnis. In ihrem Tempo, mit allen Pausen der Welt. Dein Hund ist Anlass genug.

→  Fotoerlebnis anfragen


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Häufige Fragen

Mein Hund ist alt oder krank. Ist ein Fotoshooting nicht zu anstrengend für ihn?

Nein. Ein Fotoerlebnis bei mir hat kein Zeitlimit und keinen festen Ablauf: Dein Hund bestimmt das Tempo, wir machen so viele Pausen, wie er braucht, und wir arbeiten an Orten, die ihm guttun. Arthrose, taube Ohren oder trübe Augen sind kein Hindernis. Genau mit diesen Hunden arbeite ich besonders gern.

Machst du auch Abschiedsfotos?

Ich nenne es lieber anders: Bilder vom schönsten Kapitel. Viele meiner Fotoerlebnisse entstehen mit Hundesenioren, in Ruhe, ohne Inszenierung und ohne schweren Anlass. Was bleibt, sind Bilder voller Würde und Leben.

Muss mein Hund für die Bilder etwas können?

Nein. Er muss nicht hören, nicht stillsitzen und nichts vorführen. Ich fotografiere, was zwischen euch ist, nicht was ihr könnt. Wenn dein Hund nicht ohne Leine bleiben kann, arbeiten wir mit einer Hilfsleine, die auf den Bildern später nicht mehr zu sehen ist.

Kann ich ein Fotoerlebnis für einen alten Hund verschenken?

Ja, als Wertgutschein: von Hand gestaltet und geschenkfertig zum Überreichen. Lunas Fotoerlebnis war ein Weihnachtsgeschenk ihrer Tochter, eingelöst im Frühling, als Termin und Wetter perfekt passten.

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„Post von Ines“ ist mein Newsletter für alle, deren Herz an Pfoten oder Hufen hängt. Ein Bild und seine Geschichte, ein Gedanke, ein paar Fundstücke aus meiner Welt. Über Tiere, Menschen und das Leben dazwischen. Hin und wieder, höchstens einmal im Monat.

PS: Kein Dauergebell im Postfach. Versprochen.

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